Bitte beachtet auch die Hinweise am "Schwarzen Brett" im Foyer.
| Wann | Was | Wo |
| 7:30 Uhr | Start in den Tag mit Julia und Qigong (1) | Raum Goethe |
| 8 - 9 Uhr | Frühstück | Speisesaal |
| 9.30 Uhr | Gottesdienst | Zelt |
| 10.30 - 12 Uhr | Therese Schultz (1821-1905) und ihr besonderer Einsatz für die gesamte Familie (2) | Raum A1 |
| Gesprächsrunde: Assistierter Suizid - Pro und Contra (3) | Raum A3 | |
| Jonglieren für Groß und Klein ab 7 Jahre (4) | Raum Goethe | |
| Beachvolleyball-Turnier (5) |
Beachvolleyball Platz |
|
| 12 - 13 Uhr | Mittagessen (Kaffee und Kuchen stehen ab 13.30 Uhr bereit) | Speisesaal |
| 13.30 - 15 Uhr | Elsbeth Tilmann: Aufwachsen im Ersten Weltkrieg, Leben und Tod im Nationalsozialismus (6) | Raum C2 |
| LGBTQIA+ - einfach erklärt, gemeinsam verstehen (7) | Raum A1 | |
| Pitch wie ein Profi - in 60 Sekunden überzeugen (8) | Raum A3 | |
| 15 Uhr | Familienfoto (bitte pünktlich erscheinen) |
Vor dem Eingang der JH |
| 15.30 Uhr | Fußballspiel der Stämme / 2 Spiele: Jugend und Erwachsene | Fußballplatz |
| 17 - 18 Uhr |
Austausch zu Familiendaten (10) Archiv, Stammbaum, "maßgeschneiderter Stammbaum", Adress-Datei. |
Raum C1 |
| Klangreise für Kinder - 45 Min. (9) | Eingang JH | |
| 18 - 19 Uhr | Abendessen | Speisesaal |
| ab 19:30 Uhr | Bunter Abend |
(1) Julia Brüntrup ist Qigonglehrerin und macht mit Euch leichte Übungen aus dem Qigong in der Bewegung und in der Stille. Alle Interessierten sind willkommen. Bequeme Kleidung ist empfehlenswert. Wenn das Wetter mitspielt, gehen wir ins Freie.
(2) Josef Gotzen referiert und ergänzt eine Ausarbeitung seines Onkels Hans Hermann Spoo über dessen Urgroßmutter Therese Schultz, basierend auf berührenden historischen Quellen. Die Ausführungen geben Antwort auf folgende Fragen: Welche Schicksalsschläge trafen Therese? Welche Rolle übernahm sie für die ganze Familie? Warum blieb sie so lange unverheiratet? Wie kam Constantin, der Stammvater des Stammes Schultz, in die Familie, und wer war er? Wie meisterte Therese ihr Leben, und was hinterließ sie? Und schließlich: Was Besonderes, Entscheidendes und Richtungsweisendes in ihrem Leben ereignete sich genau Pfingsten vor 174 Jahren in Wetzlar, das bei ihr eine "verschämte aber heitere Miene" auslöste?
(3) Seit einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Jahr 2020 ist der Zugang zum assistierten Suizid leichter geworden. Seither steigt die Zahl derjenigen, die eine „Beihilfe zur Selbsttötung“ in Anspruch nehmen. Während die einen das als Fortschritt begrüßen, sehen die anderen das aus unterschiedlichen Perspektiven kritisch. Was denkt Ihr dazu? Käme ein assistierter Suizid für Euch persönlich in Frage? Was sagt die leichter gewordene „Verfügbarkeit des Todes“ über unsere Werte und den Zustand unserer Gesellschaft? Stefan Bender, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention, führt in das Thema ein und lädt dann zu einem gemeinsamen Austausch ein.
(4) Moritz Fasshauer möchte allen, die Lust darauf haben, die wunderbare Welt der fliegenden Bälle, Keulen, Pois, Diabolos und noch vieles mehr zeigen. Am Anfang gibt es eine kurze Einführung, und dann darf ausprobiert werden. Wer schon jonglieren kann, kann hier vielleicht auch noch etwas Neues lernen. Jongliermaterial für bis zu 15 Teilnehmer wird gestellt.
(5) In unmittelbarer Nähe der Jugendherberge gibt es einen Beachvolleyball-Platz, d.h. man spielt dort barfuß auf Sand. Jonas Gusinde organisiert ein kleines Turnier mit allen, die mitmachen wollen. Gespielt wird in zufälligen Zweierteams mit einer Gruppenphase und einer K.o.-Phase. Jonas kümmert sich um das Einteilen der Teams und der Gruppen, bringt zwei Bälle mit und spielt auch gerne selber mit.
(6) Beim letzten Familientag hatten Andrea und Birgit Budde (Töchter von Meinhard Budde, Stamm Albert) nach ihrer 1937 mit nur 42 verstorbenen Großmutter Elsbeth Tilmann gefragt: Wo ist Eb? Cousin Wido Budde gab ihnen damals den „Giftschrank“ seines Vaters Erich. Die Auswertung der Fotos, Briefe und ihres bei Kriegsausbruch 1914 in London geführten Tagebuchs hat sich gelohnt: Eb war eine mutige, selbstbewusste und tolle Frau. Lasst Euch überraschen: Hier ist Eb! Bringt gerne Fotos und Erinnerungsstücke und Eure Geschichten von Eb mit.
(7) Was bedeutet LGBTQIA+ eigentlich? Welche Begriffe gibt es - und warum sind sie wichtig? In diesem offenen Format mit Franziska Klapperich werden Dinge einfach erklärt und eure Fragen direkt aufgegriffen. Hier ist Platz zum Nachfragen, Verstehen und gemeinsam ins Gespräch kommen - ganz ohne Vorkenntnisse.
(8) In diesem Training mit Tanja Steffen baust du deinen eigenen Elevator Pitch Schritt für Schritt auf, probierst ihn live aus und schärfst ihn so, dass er im Ohr des Gegenübers hängen bleibt. Ein Elevator Pitch ist eine sehr kurze, klare Beschreibung deiner Idee, deines Projekts oder deiner Person - so kurz, wie eine Aufzugfahrt dauert, meist 30-60 Sekunden, um dein Gegenüber zu überzeugen. Tanja ist Kommunikationsdesignerin und Trainerin.
(9) Tanja und Hella Steffen laden alle kleinen Familienmitglieder und gerne auch die Eltern dazu ein, in die Welt der Geschichten und Klänge einzutauchen und eine fantasievolle Reise zu erleben. Ein entspannendes Erlebnis zum Zuhören und Träumen. Bitte Matten und Decken mitbringen!
(10) Ihr habt im Familienzentrum die Möglichkeit, Euch den großen Stammbaum anzusehen, mit unserem Hüter des Stammbaums, Hartmut Tilmann, zu sprechen UND Euren eigenen Stammbaum ausdrucken oder auf einen mitgebrachten Stick ziehen zu lassen. Überprüft zudem Eure Adressen bei unseren Adressfeen Dorothea und Ulrike Fontaine und taucht ein in das Tilmann-Archiv. Herzliche Einladung!